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Das Hydra ist die neueste Fortsetzung der Lost Surfboards' Small Wave Board Serie und steht in der Tradition Matt Biolos' Erfolgsmodelle wie dem Bottom Feeder, Uber Plank, Puddle Jumper, Round Nose Fish Retro, etc.
Auffälligste Features sind das Split Diamond Tail und die Side Cut Outline in der Railline am Tail. Die Idee des Split Diamond Tail ist es den Bite eines Swallows mit der Pivotfähigkeit und dem Release eines Diamond Tails (durch die verkürzte Railline) zu kombinieren. Die Side Cuts sollen ebenfalls zur Pivotfähigkeit durch Verkürzung der Rails, das während des Turns im Wasser ist, beitragen und gleichzeitig im Gegensatz zu anderen Designelementen wie Hips oder Winger Kontrolle und Hold in langen Railcarves geben.
Erst auf den zweiten Blick fällt das Unterwasserschiff auf, das die dritte Besonderheit dieses Grovellers darstellt. Ein durchgehendes, hydro-hull-inspiriertes Double Concave soll Rail-to-Rail-Surfen ermöglichen und dem Hydra ein "surfy" Feeling geben im Gegensatz zum "skaty" Feeling, das so viele vergleichbare Kleinwellen Shortboards mit tiefem Single Concave haben.
Ansonsten gibt es die schon bekannten Features der Kleinwellenmaschinen von Matt Biolos: Flache Rockerlinie, breiter Nose, großzügige Volumenverteilung nach vorne und volle Rails.
Wer die Vorgängermodelle von Lost geliebt hat wird sicherlich auch das Hydra lieben. Als Kleinwellenboard für die Tage, an denen man sonst mit seinem Shortboard wenig Land sieht, wird es in jedem Quiver seinen Platz finden.
Cruisiger als Performance Groveller a la Lost Rocket, CI Rocket Wide, Channel Islands Bobby Quad, aber gleichzeitig performance orientierter als ein CI Average Joe oder Lost Uber Plank, spielt das Lost Hydra in einer Liga mit dem CI Ultra Joe, Pukas La Loca, Firewire Seaside oder auch dem Lost Puddle Jumper.
Bauweise:
Light Speed ist Lost’s High Performance Epoxy Bauweise. Ein leichter, stringerloser EPS Kern wird mit Carbon Layups zur linearen Flex Regulierung versehen. Laminiert wird das Board oben und unten jeweils mit einem Glasfaser-Innegra-Mischgewebe, einer weiteren 5oz Glasfasermatte und Epoxidharz. Alle Matten sind multidirektional gewebt (6oz längs, 4oz quer). Light Speed nutzt die dynamischen Flex Charakteristika stringerloser EPS Epoxy Bauweisen, die vor allem in schwächeren Wellen, in denen man selbst Speed generieren muss, von Vorteil sein können. Gleichzeitig werden die "nervösen/flattrigen" Eigenschaften, die in druckvollen Wellen, in denen es eher darum geht, den Speed der Welle zu kontrollieren, durch das dickere Glassing, die dämpfende Wirkung der Innegra Fasern und die lineare Ausrichtung der Carbon Layups etwas eingefangen. Somit fühlt sich die Light Speed Bauweise etwas “konservativer” und “solider” als bspw. die Carbon Wrap Bauweise an. Sprich sie ist vielseitiger im Einsatzbereich und lässt sich auch in unsauberen und druckvollen Wellen ähnlich gut wie ein PU Board surfen. Auch wenn diese Technologie etwas stabiler ist als die klassische PU Konstruktion geht ist nicht in erster Linie um Haltbarkeit, sondern High Performance. Wer Haltbarkeit als Priorität Nummer 1 auf der Liste hat, der ist bei Lib Tech oder Firewire besser aufgehoben.
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