Abgeschoben aus Erfurt Dokumente zur "Polenaktion" 1938Der als Polenaktion bezeichnete Vorgang gilt als die frheste Massendeportation whrend der Gewaltherrschaft des deutschen Faschismus, gerichtet gegen als Juden verfolgte Menschen polnischer Staatsangehrigkeit. Im Mittelpunkt stehen Schicksale von 29 Familien, die sich zwischen 1884 und 1932 in Erfurt niedergelassen hatten bzw. hier zur Welt kam waren. Anhand von Briefen und Zeitzeugenberichten werden gelegentlich ihrer Ausweisung nachvollzogen. Andere
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Der als „Polenaktion“ bezeichnete Vorgang gilt als die früheste Massendeportation während der Gewaltherrschaft des deutschen Faschismus, gerichtet gegen als Juden verfolgte Menschen polnischer Staatsangehörigkeit. Im Mittelpunkt stehen Schicksale von 29 Familien, die sich zwischen 1884 und 1932 in Erfurt niedergelassen hatten bzw. hier zur Welt kam waren. Anhand von Briefen und Zeitzeugenberichten werden gelegentlich ihrer Ausweisung nachvollzogen. Andere Dokumente illustrieren, wie Amtspersonen, Behördenmitarbeiter und mutmaßliche Nutznießer agierten. Auszüge aus einschlägigen Gesetzen und Verordnungen belegen die juristische Legitimierung von Vertreibung, Entrechtung und staatlich organisiertem Raub.
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Abgeschoben aus Erfurt Dokumente zur "Polenaktion" 1938