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Syn.: Chinabaum, Chinarinde, Roter Chinarindenbaum, Chinin Rinde, Rote Cinchona, Cinchona Rinde, Jesuitenrinde, Loxa Rinde, Gräfinnen Rinde, Peruvianische Rinde, Quina Roja, Cascarilla
Baumrinde, geschnitten

Herkunft: Peru
Diese Pflanze stammt aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist ursprünglich in Zentralamerika und dem Nordwesten Südamerikas beheimatet. Inzwischen werden mehrere Arten zur Gewinnung des Chinins in tropischen Gebieten kultiviert.
Der Name hat keine Verbindung zu China, vielmehr wird angenommen, dass er vom Quechua-Wort kina-kina (quina-quina) „Rinde der Rinden“ stammt. Dies steht für den Gebrauch als Heilmittel des roten Chinarindenbaumes.
Die Quechua und andere Stämme kennen den Einsatz der Chinabaum-Rinde in ihrer traditionellen Volksheilkunde als fiebersenkendes Mittel. Wie ihr naher Verwandter Cinchona officinalis (Gelber Chinarindenbaum), machte sie sich im Laufe der Jahrhunderte einen Namen als wirksames Mittel gegen Malaria und wurde mit dem Inhaltsstoff Chinin in die westliche Medizin übernommen.
Andere bekannte Alkaloide sind Cinchonin, Cinchonidine und Quinidin.
Die Anwendung als Bitterstoff-Tee wird mit 1 g pro Tasse empfohlen, die mittlere Tagesdosis beträgt 1-3 g. Da das enthaltene Chinin und Chinidin zu einer Sensibilisierung führen kann, sollte man Chinarindenbaum nicht über einen längeren Zeitraum hinweg konsumieren. Auch in Getränken wie Tonic Water oder Bitter Lemon ist Chinin enthalten.
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